İÇ İÇE, im Türkischen „ineinander verschränkt" oder „miteinander verwoben", ist eine Plattform für neue anatolische Musik und postmigrantische Perspektiven in Deutschland.
Die anatolische Region ist seit jeher ein Schmelztiegel unterschiedlichster kultureller Strömungen und Musiktraditionen. Spätestens seit den 1960er Jahren entwickeln sich diese auch in Deutschland weiter und prägen unseren Alltag und das Nachtleben – vom Underground bis in die Popkultur. İÇ İÇE zeigt, wie Künstler*innen kulturelle Fragmente ihrer Identitäten neu zusammensetzen und sich damit Raum und Gehör in den Gesellschaften verschaffen, in denen sie leben.
Gegründet und künstlerisch geleitet von Melissa Kolukisagil, arbeitet İÇ İÇE mit einem überwiegend queeren und migrantisierten Team. Mit Musik und Kunst schaffen wir Räume für Austausch, Stärkung und Vernetzung. Zeitgenössische anatolische Musik trifft bei İÇ İÇE auf Performance, Tanz, Gespräche und gemeinschaftliche Erfahrung – jenseits von Zuschreibungen und Erwartungen der Dominanzgesellschaft.
İÇ İÇE ist mehr als ein Festival. Als wachsende Plattform kooperieren wir mit unterschiedlichen Orten und Initiativen und sind bundesweit mit Veranstaltungen unterwegs. Berlin ist dabei ein wichtiger Ausgangspunkt, doch İÇ İÇE findet in ganz Deutschland statt.
Mit BİZ BİZE laden wir außerdem zu einer Intervention im öffentlichen Raum ein – als Einladung zu Kunst und Kultur, die für alle zugänglich ist und aus der Community heraus entsteht.
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